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DIIWU – Deutsches Institut zur Implementierung werteorientierter Unternehmensführung

DIIWU – Deutsches Institut zur Implementierung werteorientierter Unternehmehnsführung

Werte

Von einer eindeutigen soziokulturellen Mehrheit (im Unternehmen Management und Belegschaft) wünschenswerte und Orientierung gebende Haltungen/Zielvorstellungen")

Wertemanagement

Bewusste und gezielte Planung, (Weiter-)Entwicklung, Implementierung, Kultivierung der Werteorientierung in einem Unternehmen und die aktive Steuerung der dazu relevante Prozesse.

Werteorientierung

Philosophie einer sinnstiftenden und Orientierung gebenden Unternehmensführung, die auf Menschen/MitarbeiterInnen und deren Wertebewusstsein vertraut

Unternehmensführung

Stil und Methoden, ein Unternehmen und dessen MitarbeiterInnen zu führen

Mitarbeiterzufriedenheit

Grad an Zufriedenheit eines Mitarbeiters mit seinem Arbeitgeber, seinem Arbeitsplatz, seiner Arbeit und den Rahmenbedingungen seiner Leistungserbringung. Je höher die Mitarbeiterzufriedenheit ist, desto höher ist üblicherweise auch die Rentabilität des Unternehmens und seine Performance.

Unternehmenskultur

Die Art und Weise, wie man im Unternehmen miteinander und vom Unternehmen mit externen Stakeholdern umgeht und mit welchen Attributen die Haltung und das Verhalten der Unternehmensmitglieder besetzt wird

Ethik

Ethik befasst sich aus philosophischer Sicht mit den Normen menschlichen Handelns, mit der Begründung von Regeln also, die sich jeder gibt und aus sich heraus lebt

Business ethics

Ethik und ethische Betrachtungen im Kontext unternehmerischen Handels

Wachstum

Populärstes Ziel der meisten Unternehmen. Seitens Investoren und Anteilseignern wird nicht Wachstum generell, sondern Gewinnwachstum (profitable growth) gefordert, was angesichts gesättigter Märkte, zunehmenden Wettbewerbs und immer kürzerer Innovationszyklen immer schwieriger auf rein betriebswirtschaftlicher Basis erzielbar ist. Als zunehmend entscheidender Wachstumshebel werden die MitarbeiterInnen in den Fokus der Unternehmeensführung rücken, da hier das meiste noch unerschlossene Potenzial brach liegt

Gewinn

Zentrale Steuerungs- und Zielgröße der Unternehmensführung. Elementarer Bestandteil in Rentabilitäts- und Ertragskennzahlen, insbesondere dem sog. Geschäftswertbeitrag/Economic Value Added. Mitarbeiterzufriedenheit und positive emotionale Mitarbeiterbindung werden in Zukunft zum entscheidenden Faktor der Gewinnerzielung werden

Fluktuation

Personelle Wechsel in der Belegschaft eines Unternehmens. Sie gehen einher mit Know-how- und Kompetenz im Unternehmen und vermehrte Recruitment- Kosten. Eindeutiger Hauptgrund für MitarbeiterInnen, ein Unternehmen zu verlassen, ist die Unzufriedenheit mit der direkten Führungskraft und deren Führungsverhalten.

Kostensenkung

Seit Jahren praktizierter und zunehmend weniger ergiebiger Ansatz, den Gewinn eines Unternehmens zu steigern, indem man die Kosten senkt, insbesondere durch Rationalisierung, Outsourcing, Personalanpassungen, Konzentration auf Kernkompetenzen und Prozessoptimierung

Ethik-Scorecard

Abbildung werteorientierter Unternehmensführung mit dem Management-Tool der Balanced Scorecard.

Vision

Langfristige, möglichst sinngebende, bildhafte und inspirierende Zielsetzung der Unternehmensentwicklung

Leitbild

Verhaltensorientierter Wertekodex eines Unternehmens, auch bezeichnet als Verhaltensbasierter Kompass zur Erreichung der Vision.

Motivation

Ausmaß an Handlungs- und/oder Verhaltensbereitschaft eines Menschen in Bezug auf ein Thema, im Unternehmen z.B. in Bezug auf Leistungserbringung.

Sinnstiftung

Der Sinn, den MitarbeiterInnen jeweils in Ihrer Aufgabe und Tätigkeit erkennen bzw. erkennen können oder den man ihnen darstellen und vermitteln kann. Empirisch belegt ist, dass MitarbeiterInnen in ihrem beruflichen Tun einen Sinn sehen wollen und dies die Identifikation mit der Aufgabe und dem Unternehmen wesentlich steigert - Grundlage höherer Mitarbeitermotivation, -zufriedenheit und positiver emotionaler Bindung.

Orientierung

Kenntnis eines Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin darüber, für welche übergeordnete Ziele und Aufgaben er/sie sich einsetzen soll und wozu seine/ihre Aufgabe und sein/ihr Engagement/Arbeitseinsatz dient. Orientierung wird von MitarbeiterInnen gewünscht und trägt ebenfalls signifikant zu höherer Mitarbeitermotivation, -zufriedenheit und positiver emotionaler Bindung bei.

Corporate-Identity

Die Identität oder „Persönlichkeit“ eines Unterneheens. Sie ist einzigartig und kann nicht kopiert werden. Die Unternehmenskultur und damit die gelebten Werte in einem Unternehmen prägen die CI am stärksten, da sie sich in allen Bestandteilen einer CI niederschlagen: dem Verhalten der Führungskräfte und MitarbeiterInnen (Corporate Behavior), der Unternehmenskommunikation (Corporate Communications) und dem formalen Erscheinungsbild des Unternehmens (Corporate Design).